Die letzten zwanzig Minuten hätten geneigte ZuseherInnen mich dabei beobachten können wie ich im Stechschritt von meinem Wohnzimmer in mein Schlafzimmer laufe, Bettdecken anhebe, Bücher auf deplatzierte Lesezeichen überprüfe, zurück ins Wohnzimmer hetze um einen mannshohen Zeitschriftenstapel zu Fall zu bringen und dort danach zu suchen nur um anschließend in die Küche abzubiegen um wiederum

Gefühlt 7 Mal habe ich versucht die richtigen Eingangsworte für diesen Blogpost zu finden. Aber es will und will mir nicht gelingen, die richtige Mischung zwischen pathetisch und locker-lässig zu finden. Deshalb machen wir das Ganze jetzt einfach so: Ich beginne den Text auf die Art und Weise, die mir am passendsten erscheint. Nämlich mit den

Eigentlich hatte ich mir ja für mich selbst vorgenommen, das Internet hier auf diesem Blog in Zukunft weniger zu thematisieren. Was genau ich mit dem Internet meine, sei im Folgenden erklärt. In den letzten Monaten, hatte ich oft das Gefühl, dass meine Texte hier zunehmend aus Analysen, Bestandsaufnahmen, Selbstkritik und Rechtfertigung rund um das Thema Bloggen und

Wie bereits vor Kurzem angekündigt, habe ich den Winter offizielle für beendet erklärt. Zaghaft macht sich der Frühling in Wiens Straßen breit und mit ihm auch in meiner Küche. In Ermangelung an Garten und/oder Balkon, wird kurzum das Fensterbankerl zum Miniatur-Garten umfunktioniert. Und genau deshalb wird ebendieses in den kommenden Tagen wieder mit allerlei Kräutern bestückt

  Die Tatsache, dass Kochen und Backen für mich etwas zutiefst Entspannendes ist, sollte dem aufmerksamen Leser (und natürlich auch der aufmerksamen Leserin) inzwischen nicht entgangen sein. Manche können es nach einem arbeitstechnisch furchtbar anstrengenden Tag meist garnicht erwarten sich in Sportmontur zu werfen und gefühlt 87 Kilometer laufend zurückzulegen. Andere, zu dieser kultivierten Gruppe zähle ich, verbringen

Der Selbstzweifel ist ja bekanntlich a Hund. Man schmiedet Pläne, baut Gedankenschlösser, malt sich zukünftige Projekte in den buntesten Farben aus. Und, wenn man nicht hin und wieder verdammt mutig ist, bleibt es in der Regel auch dabei. In Retrospektive könnte ich mich vor großartigen, innovativen, waghalsigen Projekten garnicht retten, wenn auch nur ein Drittel

Wien ist am allerschönsten zwischen den Jahreszeiten. Der Übergang von Sommer zu Herbst, der so liebevoll Altweibersommer genannt wird, der nahtlose Übergang zwischen Herbst und Winter, wenn sich die Stadt die ihr ganz natürliche Melancholie bettet oder die Zeit zwischen Winter und Frühling, wenn jeder Tag länger, und der Himmel über der Stadt ein wenig heller wird. Das

Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Feierabend und Wein, Apfelstrudel und Rosinen, Schnee und Wiener Verkehrskollaps,  Sherlock und Moriarty um nur ein paar exemplarische Paarungen zu nennen. Und eben dieses letztgenannte Duo wird hier aus einem ganz bestimmten Grund erwähnt. Denn Denise und ich haben vor Kurzem etwas getan, das schon lange überfällig war. Genau 25

  Ich hab im Zuge dieses Blogs ja irgendwie einen gewissen Bildungsauftrag. Deshalb auch dieser, zugegebenermaßen recht exotische, Beitrag an dieser Stelle. Obwohl…wenn man’s genau nimmt, ist er ja eigentlich garnicht so exotisch wie man annehmen könnte. Genau darauf will ich eben hinaus. (Ich nehme es der verehrten LeserInnenschaft zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht übel,