Gefühlt 7 Mal habe ich versucht die richtigen Eingangsworte für diesen Blogpost zu finden. Aber es will und will mir nicht gelingen, die richtige Mischung zwischen pathetisch und locker-lässig zu finden. Deshalb machen wir das Ganze jetzt einfach so: Ich beginne den Text auf die Art und Weise, die mir am passendsten erscheint. Nämlich mit den

  Die Tatsache, dass Kochen und Backen für mich etwas zutiefst Entspannendes ist, sollte dem aufmerksamen Leser (und natürlich auch der aufmerksamen Leserin) inzwischen nicht entgangen sein. Manche können es nach einem arbeitstechnisch furchtbar anstrengenden Tag meist garnicht erwarten sich in Sportmontur zu werfen und gefühlt 87 Kilometer laufend zurückzulegen. Andere, zu dieser kultivierten Gruppe zähle ich, verbringen

Wien ist am allerschönsten zwischen den Jahreszeiten. Der Übergang von Sommer zu Herbst, der so liebevoll Altweibersommer genannt wird, der nahtlose Übergang zwischen Herbst und Winter, wenn sich die Stadt die ihr ganz natürliche Melancholie bettet oder die Zeit zwischen Winter und Frühling, wenn jeder Tag länger, und der Himmel über der Stadt ein wenig heller wird. Das

Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Feierabend und Wein, Apfelstrudel und Rosinen, Schnee und Wiener Verkehrskollaps,  Sherlock und Moriarty um nur ein paar exemplarische Paarungen zu nennen. Und eben dieses letztgenannte Duo wird hier aus einem ganz bestimmten Grund erwähnt. Denn Denise und ich haben vor Kurzem etwas getan, das schon lange überfällig war. Genau 25

Manchmal, wenn es alles ein bisserl viel wird, muss man sich kleine Fluchten schaffen. Ich hab‘ mir sagen lassen, dass das dem Seelenfrieden recht zuträglich sein soll. Warum ich solche Ratschläge bekomme? Aus aktuellem Anlass. Für viele hat, nach den Feiertagen und dem Weihnachtsurlaub, diese Woche der alltägliche Wahnsinn wieder begonnen. Die Arbeit, Uni, oder

So schnell kann es gehen und aus Herbst wird Winter. Der erste Schnee ist gefallen, die Temperaturen sind winterlich und früh morgens ist alles mit funkelndem Raureif bedeckt. Für mich ist das wie Gesang in meinen Ohren, denn wer meine kulinarisch-literarischen Ergüsse hier schon länger verfolgt, weiß, dass ich ein Winterkind bin. Durch und durch.

Soll ich euch etwas gestehen? Dieses Rezept war ein Unfall. Aber ein ziemlich großartiger Unfall. Denn eigentlich hatte ich geplant einen klassischen Apfelstrudel mit Rosinen zu machen. (Nebenbei bemerkt: das dritte Mal in einer Woche. Ich erkenne gewisse Suchtmerkmale.) Aber weil eben bereits zwei Mal zuvor Apfelstrudel gebacken wurde und ich (typischerweise) vergessen habe mich

Disclaimer: Im Verlauf dieses Textes folgen Bilder, die ihr so noch nie gesehen habt (und mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nie wieder sehen werdet). Ich, auf einem Pferd sitzend.* Das musste vorweg mal gesagt werden um gleich zu Beginn das Spannungsniveau in die Höhe zu treiben. Im Weiteren geht es aber ein wenig gemächlicher zu, das verspreche

Dinge durch die man merkt, dass man endgültig aus der pubertären Trotzphase draußen und in der vernünftigen Erwachsenenphase drinnen ist? Frühstück. Denn bis ich keinem geregelten Berufsalltag nachgegangen bin (oh Gott, wie sich das anhört), war Frühstück für mich eher eine Option als ein fixer Bestandteil meiner morgendlichen Routine. Soll heißen: Als ich noch  in