Gefühlt 7 Mal habe ich versucht die richtigen Eingangsworte für diesen Blogpost zu finden. Aber es will und will mir nicht gelingen, die richtige Mischung zwischen pathetisch und locker-lässig zu finden. Deshalb machen wir das Ganze jetzt einfach so: Ich beginne den Text auf die Art und Weise, die mir am passendsten erscheint. Nämlich mit den

Eigentlich hatte ich mir ja für mich selbst vorgenommen, das Internet hier auf diesem Blog in Zukunft weniger zu thematisieren. Was genau ich mit dem Internet meine, sei im Folgenden erklärt. In den letzten Monaten, hatte ich oft das Gefühl, dass meine Texte hier zunehmend aus Analysen, Bestandsaufnahmen, Selbstkritik und Rechtfertigung rund um das Thema Bloggen und

  Die Tatsache, dass Kochen und Backen für mich etwas zutiefst Entspannendes ist, sollte dem aufmerksamen Leser (und natürlich auch der aufmerksamen Leserin) inzwischen nicht entgangen sein. Manche können es nach einem arbeitstechnisch furchtbar anstrengenden Tag meist garnicht erwarten sich in Sportmontur zu werfen und gefühlt 87 Kilometer laufend zurückzulegen. Andere, zu dieser kultivierten Gruppe zähle ich, verbringen

Der Selbstzweifel ist ja bekanntlich a Hund. Man schmiedet Pläne, baut Gedankenschlösser, malt sich zukünftige Projekte in den buntesten Farben aus. Und, wenn man nicht hin und wieder verdammt mutig ist, bleibt es in der Regel auch dabei. In Retrospektive könnte ich mich vor großartigen, innovativen, waghalsigen Projekten garnicht retten, wenn auch nur ein Drittel

Wien ist am allerschönsten zwischen den Jahreszeiten. Der Übergang von Sommer zu Herbst, der so liebevoll Altweibersommer genannt wird, der nahtlose Übergang zwischen Herbst und Winter, wenn sich die Stadt die ihr ganz natürliche Melancholie bettet oder die Zeit zwischen Winter und Frühling, wenn jeder Tag länger, und der Himmel über der Stadt ein wenig heller wird. Das

Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Feierabend und Wein, Apfelstrudel und Rosinen, Schnee und Wiener Verkehrskollaps,  Sherlock und Moriarty um nur ein paar exemplarische Paarungen zu nennen. Und eben dieses letztgenannte Duo wird hier aus einem ganz bestimmten Grund erwähnt. Denn Denise und ich haben vor Kurzem etwas getan, das schon lange überfällig war. Genau 25

Backen ist ja für mich so etwas wie Stressbewältigung. Manche Leute gehen nach einem besonders anstrengenden Tag laufen, tanzen oder legen sich apathisch auf die Couch ziehen sich Rosamunde Pilcher rein. Ich gehe in die Küche. Für all jene, die brav meinen letzten Monolog zu dem Thema gelesen haben, ist das ja jetzt nichts Neues (wobei, eine

Lemon Curd cookies

Jedes Jahr nehme ich mir auf’s Neue vor, in der Vorweihnachtszeit keks-technisch den Status eines Big Players zu erlangen. Zehn Kekssorten sind dabei das absolute Minimum. Alles darunter würde wohl unter die Kategorie Amateur fallen. Und da seh ich mich selbst ja wohl absolut nicht. Ein solches Vorhaben bedarf aber natürlich einiges an Vorbereitung und

Bei diesem Rezept schienen so einige Umstände gegen mich und mein Kletzenbrot zu sein. Allein die Tatsache, dass es ein recht kompliziertes Unterfangen war, Anfang Dezember in Wien Kletzen zu bekommen, ließ nichts Gutes vermuten. (Nebenbei sei aber bemerkt, dass ich ob dieser Tatsache auf einschlägigen Social Media Kanälen gesudert habe, und ich daraufhin prompt