Buchweizentarte mit Haselnuss-Frangipane & Birnen

 

Die Tatsache, dass Kochen und Backen für mich etwas zutiefst Entspannendes ist, sollte dem aufmerksamen Leser (und natürlich auch der aufmerksamen Leserin) inzwischen nicht entgangen sein. Manche können es nach einem arbeitstechnisch furchtbar anstrengenden Tag meist garnicht erwarten sich in Sportmontur zu werfen und gefühlt 87 Kilometer laufend zurückzulegen. Andere, zu dieser kultivierten Gruppe zähle ich, verbringen ihre Abende in der Küche mit einem Glas Wein und sparen sich das Gelaufe. Wie meine Mutter immer passend sagt Jeder Depp hat sein Vergnügen. Meines besteht darin, mich in regelmäßigen Abständen nach 22 Uhr sprungartig vom Sofa zu erheben um wie ferngesteuert in der Küche zu werkeln zu beginnen. So geschehen diese Woche. Heraus kam das so ziemlich Beste, das seit langem meine Küche verlassen hat: eine Tarte aus Buchweizenmehl mit Haselnuss-Frangipane und gehobelten Birnen.

Diese Spontan-Tarte ist so unfassbar gut, dass ich für sie, so ganz nebenbei erwähnt, mein Zucker-Fasten gebrochen habe. Eine halbe Tarte später hab’ ich es trotzdem kein bisschen bereut. Deshalb kann ich euch nur ans Herz legen diese geniale Tarte selbst auszuprobieren!


100 g kalte Butter
100 g Buchweizenmehl
50 g Weizenmehl universal
2-3 EL Wasser
Prise Salz
1 EL brauner Zucker

Haselnuss-Frangipane

100 g Butter Zimmertemperatur
100 g brauner Zucker
1 Ei L
1 TL Stärke
Prise Salz
1 EL Rum
1 Messerspitze gemahlene Vanille
1 Messerspitze gemahlener Zimt
100 g geriebene Haselnüsse

3 fein gehobelte Birnen
Staubzucker zum Dekorieren

Für den Mürbteig die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und in kleine Würfel schneiden. Anschließend erneut einkühlen während die restlichen Zutaten abgewogen werden. Die gekühlte Butter und das Weizen- sowie Buchweizenmehl und eine Prise Salz miteinander verbröseln. Dies kann entweder in einer Küchenmaschine oder per Hand geschehen. Auf jeden Fall muss hier aber möglichst schnell gearbeitet werden, damit die Butter nicht zu warm wird. Nun das eiskalte Wasser und danach den Zucker beimengen und nur so lange kneten, dass ein Teig entsteht. Den Teig zu einem Ball formen, in Frischhaltefolie wickeln und ab damit in den Kühlschrank während die weiteren Komponenten für die Tarte vorbereitet werden.

Für die Füllung die zimmerwarme Butter mit dem Zucker in einer Küchenmaschine oder mit dem Handmixer aufschlagen, bis eine weiche, schaumige Masse entsteht. Nun das Ei hinzufügen und erneut aufschlagen. Unter ständigem Rühren die restlichen Zutaten (Stärke, Salz, Rum, Gewürze) hinzufügen. Zuletzt die geriebenen Haselnüsse einrühren.

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig aus der Kühlung holen für die Tarte-Form passend ausrollen. Die Form damit auskleiden und mit der Frangipane füllen. Nun die Birnen hobeln bzw. fein schneiden und auf der Tarte auslegen. Für ca. 30-35 Minuten backen, auskühlen lassen und nach Belieben mit Staubzucker dekorieren.

Die Inspiration zu diesem großartigen Rezept stammt übrigens von Cannelle et Vanille.

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Über Mara

Eine Exil-Salzburgerin und Wahl-Wienerin, die ihr Herz an die kulinarische Vielfalt Österreichs verloren hat. Egal ob beim Nachkochen von Oma's Originalrezepten oder bei neu interpretierten Klassikern - am wichtigsten ist der Genuss! Denn Essen soll nicht nur den Bauch füllen, sondern auch das Herz wärmen.

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