Eigentlich spricht ja nicht sonderlich viel dafür Mitte Mai eine Minestrone zu kochen und das Rezept dann auch noch hier niederzuschreiben. Viel eher ist diese klassisch italienische Suppe etwas für kühle Herbstabende. Tja, möchte man zumindest meinen. Denn, wie schon erwähnt, ist es Mitte Mai. Und das bedeutet, dass die Zeit der Eisheiligen gekommen ist.

Letzte Woche gab es an dieser Stelle ja eine grundlegend neue Erkenntnis. Nämlich: Simpel ist sexy. Oder: Endlich ist die Motivation wieder da, also nutz die Gelegenheit. Deshalb gibt’s diese Woche ein ebenso simples, aber mindestens so gutes Rezept wie in der Vorwoche. Noch dazu gibt es diesmal eine Premiere hier auf Stadtmärchen. Denn das

Manchmal gibt es Dinge, die in ihrer Einfachheit so unfassbar gut sind, dass man es nicht glauben möchte. Und genau ein solches Rezept hab‘ ich heute für euch: marinierte Karotten mit Minze. Das eigentlich Schöne daran ist, ganz abgesehen vom Geschmack, die Spontanität mit der dieses Gericht entstanden ist. Ohne großartiges Nachdenken und ohne jede Vorbereitung. Denn

Gefühlte 137 Minuten hab‘ ich jetzt überlegt wie ich den heutigen Beitrag am Besten einleiten könnte. Und soll ich euch etwas verraten? Mir ist absolut nichts eingefallen, außer folgendem Wort: Puh. Deshalb, ohne weitere Umschweife: Puh. Das war er also, der Jänner. Ich verspüre gerade das Bedürfnis noch 13 mal puh zu schreiben, aber ich denke,

So, das ist er jetzt also. Der erste Beitrag des neuen Jahres. Und er kommt auch noch live aus der neuen Küche. Whooop whooop! In den letzten Wochen bin ich nicht nur um einige Küchen-Quadratmeter, sondern auch um eine Erkenntnis reicher geworden: Ich horte Geschirr. Wie ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin? Einfache Sache: Gut 2/3

Im Deutsch-Unterricht in der Schule hab ich vor langer Zeit einmal gelernt, dass Schlagzeilen, Überschriften und so weiter und so fort immer vor allem Eines können müssen: potentielle LeserInnen zum Lesen des Artikels animieren. Der Titel des heutigen Beitrags hat ein bisserl was von Illustrierter (siehe: prominenter), ein bisserl Österreichbezug, sprich Chronik (siehe: österreichisch) und

Eigentlich hätte dieses Rezept Eierschwammerlgulasch heißen sollen… Ja, eigentlich. Ich lasse mir nicht vorwerfen, ich hätte es nicht versucht.

Eines vorweg: ich lebe zwar seit einigen Jahren in Wien, bin und bleibe aber halt doch gebürtige Salzburgerin. Ich kann mir nicht helfen und werde zu Paradeisern wohl auch in den nächsten Jahren Tomaten sagen. Ich kann es mir beim besten Willen nicht abgewöhnen! Für die Kartoffel-Erdäpfel Umstellung habe ich 5 (harte) Jahre gebraucht. An dem

Meine Euphorie über sommerliche Temperaturen hält sich ja, wie schon berichtet, in Grenzen. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass meine Küche im Sommer zu einem unerträglich heißen Loch mutiert. Und mit unerträglich heiß spreche ich in diesem Fall von Hitze in der Kategorie Fegefeuer. Nur um es ein bisschen anschaulicher zu machen. Habt ihr bei 37