Wien ist am allerschönsten zwischen den Jahreszeiten. Der Übergang von Sommer zu Herbst, der so liebevoll Altweibersommer genannt wird, der nahtlose Übergang zwischen Herbst und Winter, wenn sich die Stadt die ihr ganz natürliche Melancholie bettet oder die Zeit zwischen Winter und Frühling, wenn jeder Tag länger, und der Himmel über der Stadt ein wenig heller wird. Das

Es gibt Dinge, die gehören einfach zusammen. Feierabend und Wein, Apfelstrudel und Rosinen, Schnee und Wiener Verkehrskollaps,  Sherlock und Moriarty um nur ein paar exemplarische Paarungen zu nennen. Und eben dieses letztgenannte Duo wird hier aus einem ganz bestimmten Grund erwähnt. Denn Denise und ich haben vor Kurzem etwas getan, das schon lange überfällig war. Genau 25

  Ich hab im Zuge dieses Blogs ja irgendwie einen gewissen Bildungsauftrag. Deshalb auch dieser, zugegebenermaßen recht exotische, Beitrag an dieser Stelle. Obwohl…wenn man’s genau nimmt, ist er ja eigentlich garnicht so exotisch wie man annehmen könnte. Genau darauf will ich eben hinaus. (Ich nehme es der verehrten LeserInnenschaft zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht übel,

Backen ist ja für mich so etwas wie Stressbewältigung. Manche Leute gehen nach einem besonders anstrengenden Tag laufen, tanzen oder legen sich apathisch auf die Couch ziehen sich Rosamunde Pilcher rein. Ich gehe in die Küche. Für all jene, die brav meinen letzten Monolog zu dem Thema gelesen haben, ist das ja jetzt nichts Neues (wobei, eine

Manchmal, wenn es alles ein bisserl viel wird, muss man sich kleine Fluchten schaffen. Ich hab‘ mir sagen lassen, dass das dem Seelenfrieden recht zuträglich sein soll. Warum ich solche Ratschläge bekomme? Aus aktuellem Anlass. Für viele hat, nach den Feiertagen und dem Weihnachtsurlaub, diese Woche der alltägliche Wahnsinn wieder begonnen. Die Arbeit, Uni, oder

Bei diesem Rezept schienen so einige Umstände gegen mich und mein Kletzenbrot zu sein. Allein die Tatsache, dass es ein recht kompliziertes Unterfangen war, Anfang Dezember in Wien Kletzen zu bekommen, ließ nichts Gutes vermuten. (Nebenbei sei aber bemerkt, dass ich ob dieser Tatsache auf einschlägigen Social Media Kanälen gesudert habe, und ich daraufhin prompt

Das Erdäpfelgulasch meiner Oma ist mein unbestrittenes Lieblingsessen auf der ganzen Welt. Das sei vorweg gleich mal gesagt. Denn niemand kann so Erdäpfelgulasch kochen wie sie. Deshalb ist das Rezept, dass ich heute für euch habe, der Versuch einer Annäherung an das Original. Denn es gibt Gerichte, die können nur Omas so richtig gut. Und eben unter

So schnell kann es gehen und aus Herbst wird Winter. Der erste Schnee ist gefallen, die Temperaturen sind winterlich und früh morgens ist alles mit funkelndem Raureif bedeckt. Für mich ist das wie Gesang in meinen Ohren, denn wer meine kulinarisch-literarischen Ergüsse hier schon länger verfolgt, weiß, dass ich ein Winterkind bin. Durch und durch.

Soll ich euch etwas gestehen? Dieses Rezept war ein Unfall. Aber ein ziemlich großartiger Unfall. Denn eigentlich hatte ich geplant einen klassischen Apfelstrudel mit Rosinen zu machen. (Nebenbei bemerkt: das dritte Mal in einer Woche. Ich erkenne gewisse Suchtmerkmale.) Aber weil eben bereits zwei Mal zuvor Apfelstrudel gebacken wurde und ich (typischerweise) vergessen habe mich