Eigentlich spricht ja nicht sonderlich viel dafür Mitte Mai eine Minestrone zu kochen und das Rezept dann auch noch hier niederzuschreiben. Viel eher ist diese klassisch italienische Suppe etwas für kühle Herbstabende. Tja, möchte man zumindest meinen. Denn, wie schon erwähnt, ist es Mitte Mai. Und das bedeutet, dass die Zeit der Eisheiligen gekommen ist.

Letzte Woche gab es an dieser Stelle ja eine grundlegend neue Erkenntnis. Nämlich: Simpel ist sexy. Oder: Endlich ist die Motivation wieder da, also nutz die Gelegenheit. Deshalb gibt’s diese Woche ein ebenso simples, aber mindestens so gutes Rezept wie in der Vorwoche. Noch dazu gibt es diesmal eine Premiere hier auf Stadtmärchen. Denn das

  Draußen zwitschern die Vögel, die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmer… und dann kommt da ein Knödel-Rezept daher. Ganz toll, Märchen. Sowas kann auch nur mir einfallen, Stichwort: saisonal. Mein Osterlamm-Rezept kommt dann übrigens Ende Juni. Oder so. Aber es wäre ja untypisch für mich, wenn ich mich nicht rausreden könnte. Und genau das

Es herbstelt ordentlich. Das ist nicht zu übersehen- die Tage werden kürzer und frostiger. Deshalb ist jetzt wohl der ideale Zeitpunkt ein neues Kapitel hier auf Stadtmärchen aufzuschlagen: comfort food. Lange habe ich hin und her überlegt ob’s denn nicht auch einen deutschen Begriff für comfort food gibt. Bin aber zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis gekommen. Wohlfühl-Essen? Hm.

Eigentlich hätte dieses Rezept Eierschwammerlgulasch heißen sollen… Ja, eigentlich. Ich lasse mir nicht vorwerfen, ich hätte es nicht versucht.

Ihr Lieben, Ich bin ja grundsätzlich kein wahnsinnig großer Fan des Sommers. Denn im Sommer ist es in der Regel heiß. (Erkenntnis des Monats, hätte ich gesagt!) Und wenn ich Eines nicht aushalte, dann ist es Hitze. Weil: ja so halt, Tatsache. Zu meinem Glück, lebe ich aber in Österreich. Denn der Sommer in Österreich

Tick, Tack- für mich als Studentin nähert sich das neue Semester mit viel zu großen Schritten. Was erschwerend hinzu kommt, ist der momentane Eindruck dass ich seit einer gefühlten Ewigkeit studiere und trotzdem irgendwie nicht zum Ende komme. Das Versprechen an mich selbst diese Semester lautet also: das ist dein allerletztes Semester. (Diesmal aber wirklich!)