Wie ich bei der einen oder anderen Gelegenheit bereits erwähnt habe, bin ich nicht unbedingt der größte Sommer-Fan. Um mich gewählt auszudrücken: ich habe nicht besonders viel Wertschätzung für die Sommermonate im urbanen Raum über. Soll heißen: Sommer in Wien =  not my thing. Da! Ich hab’s gesagt! Ich entschuldige mich jetzt mal pro forma bei

Der Gedanke an einen gemächlichen Sonntag erfüllt mich immer ein wenig mit Sehnsucht. Denn ich weiß zwar nicht wie es euch geht, aber bei mir sind Sonntage im Normalfall weder entschleunigt, noch besonders entspannt. Meine Idee dieses Tages spießt sich einfach mit der Realität. Denn allzu oft sind Sonntage gefüllt damit die Wohnung zu putzen,

Absolut jeder in meinem, noch so fernen, Umfeld weiß, dass ich wenige Dinge so schlecht vertrage wie zeitiges Aufstehen. Vor 9 Uhr stagniert meine Kompetenz klar zu denken irgendwo bei 0,17 von 100 möglichen Prozentpunkten. Aber es gibt Dinge, die können einfach nicht warten. Wie zum Beispiel Schwammerl. Die sind besonders schlecht darin auf einen zu warten.

Langsam aber sicher habe ich das Gefühl, dass ich meine Einstellung Süßspeisen gegenüber korrigieren sollte. Früher habe ich immer behauptet, dass Backen mir eigentlich keinen Spaß mache und ich auf Mehlspeisen eigentlich auch ganz gut komplett verzichten könne. Das hatte fast immer verwunderte Blicke meiner Gesprächspartner zur Folge. „Aber was machst du dann bitte mit den Sachen,

Eigentlich spricht ja nicht sonderlich viel dafür Mitte Mai eine Minestrone zu kochen und das Rezept dann auch noch hier niederzuschreiben. Viel eher ist diese klassisch italienische Suppe etwas für kühle Herbstabende. Tja, möchte man zumindest meinen. Denn, wie schon erwähnt, ist es Mitte Mai. Und das bedeutet, dass die Zeit der Eisheiligen gekommen ist.

Letzte Woche gab es an dieser Stelle ja eine grundlegend neue Erkenntnis. Nämlich: Simpel ist sexy. Oder: Endlich ist die Motivation wieder da, also nutz die Gelegenheit. Deshalb gibt’s diese Woche ein ebenso simples, aber mindestens so gutes Rezept wie in der Vorwoche. Noch dazu gibt es diesmal eine Premiere hier auf Stadtmärchen. Denn das

  Draußen zwitschern die Vögel, die Tage werden länger, die Sonnenstrahlen wärmer… und dann kommt da ein Knödel-Rezept daher. Ganz toll, Märchen. Sowas kann auch nur mir einfallen, Stichwort: saisonal. Mein Osterlamm-Rezept kommt dann übrigens Ende Juni. Oder so. Aber es wäre ja untypisch für mich, wenn ich mich nicht rausreden könnte. Und genau das

Mir wird ja (hinter vorgehaltener Hand) nachgesagt, dass ich nicht ganz … sagen wir einfach in der Küche bin. Anscheinend weise ich gewisse diktatorische Züge auf, wenn ich mit Freunden und Familie koche. Es wird behauptet, dass ich keine Aufgabe abgeben will, nicht mal bei der Zubereitung eines 4 Gänge Menüs für 9 Personen nehme ich

  Es muss ja nicht immer nur süß sein, oder? Also ein bisserl süß ist ja schön und gut, aber spannend wird’s erst wenn das Süße noch einen Gegenpart bekommt. Macht das Ganze ja noch interessanter, finde ich. Damit es meinen meinem Orangenmuffin-Teig nicht ganz so langweilig wird, hab ich sie einfach mal  einem ordentlichen Schuss