gebrannte Mandeln

Kaum zweimal geblinzelt und schon ist schon wieder Heiligabend. Heuer sogar an einem Sonntag. Das hat zwar für all jene, die sich, so wie ich, das wahnwitzige Projekt vorgenommen hatten, all ihre Geschenke bereits vor dem 15. Dezember besorgt zu haben, den Erfolgsdruck in's Unermessliche gesteigert. Aber so ergibt sich auch die wunderbare Situation, am Heiligen Abend nicht mehr mords-gestresst und mit Scheuklappen durch Einkaufszentren laufen zu müssen.
Denn, wie heißt es so schön, alea iacta est, die Würfel sind gefallen. 

Was jetzt nicht gekauft ist, landet halt einfach nicht unterm Christbaum.Weil aber die Mitzi-Tant so ganz ohne Geschenk darunter wahrscheinlich ein bisserl gar pikiert wär, gibt's bei mir heute einen kleinen Beitrag zur Wahrung des Weihnachtsfriedens: gebrannte Mandeln, die sich wirklich wunderbar als Geschenk für Erbtanten, Frauen des Cousins 2. Grades und Schwiegerväter eignen.

Und weil ich den Vormittag heute nicht in einem Einkaufszentrum verbringe, sitze ich mir Ferdi neben mir, einer Wolldecke und einer Tasse Kaffee auf der Couch und sinniere, dank der lieben Ursl, lieber ein wenig darüber, wie ich am liebsten Weihnachten verbringe. Auf Ursls Blog könnt ihr das Ergebnis übrigens nachlesen.

In diesem Sinne, frohe Weihnachten!

gebrannte Mandeln

(reicht für 2 kleine Sackerl)

200 Gramm Kristallzucker
1 Teelöffel gemahlene Vanille /Vanillezucker
1 Teelöffel gemahlener Zimt
100 ml Wasser
200 Gramm ungeschälte Mandeln

Kristallzucker, Vanille und Zimt in eine Pfanne geben. Wasser dazu gießen und gut umrühren, damit sich die Zutaten verbinden. Einmal aufkochen lassen. Die Mandeln dazu leeren und unter ständigem Umrühren solange köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist und die Mandeln „trocken“ sind. Aus der Pfanne nehmen, auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und abkühlen lassen.

 
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Über Mara

Eine Exil-Salzburgerin und Wahl-Wienerin, die ihr Herz an die kulinarische Vielfalt Österreichs verloren hat. Egal ob beim Nachkochen von Oma's Originalrezepten oder bei neu interpretierten Klassikern - am wichtigsten ist der Genuss! Denn Essen soll nicht nur den Bauch füllen, sondern auch das Herz wärmen.

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