Die Sache mit den Bienen // Werbung

Inzwischen dürfte es ja allgemein bekannt sein, dass das Waldviertel einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat. Dass ich das, als Salzburgerin, jemals sagen würde, hätt’ ich mir vor einigen Jahren auch nicht gedacht. 
Aber wie heißt’s so schön? Wo die Liebe hinfällt…

Und so kommt es, dass ich nun also hier in Krumau am Kamp, inmitten von Streuobstwiesen, stehe und es sich ein bisserl’ nach Ankommen anfühlt. 
Denn hier ist alles so, wie es sein soll. Und das liegt an Ernst und seiner Überzeugung das Richtige zu tun. Durch die kam er zu seinen Bienen. 

Hört sich jetzt vielleicht alles ein bisserl’ kryptisch an, ist’s aber in Wahrheit nicht. Denn die G’schicht ist die Folgende:

Vor inzwischen zwölf Jahren haben Ernst und seine Familie beschlossen, dass Biodiversität nicht nur besprochen, sondern gelebt werden muss. Darüber zu reden ist nicht genug, es braucht echte Veränderung. Und da kommen die Bienen ins Spiel. Mit MIËLO wurde ein Pionier-Projekt geschaffen, in dem es nicht um Honig geht. Es geht um Vielfalt, die Bewahrung eines intakten Ökosystems und im Endeffekt, so simpel es sich auch anhören mag, um Respekt vor der Natur.

Sich selbst regulierende Ökosysteme, sind heutzutage durch Fremdeinwirkung und massiven Einsatz von Pestiziden kaum noch zu finden. Durch die Schaffung eines großflächigen Gebiets, in etwa 30 Hektar, ohne jeglichen Einsatz von eben erwähnten Pestiziden, schafft MIËLO Lebensraum für verschiedenste Tiere und gibt ihnen die Chance so unberührt wie möglich zu leben. Von Fasanen, Rebhühnern und Wildinsekten bis hin zu Honigbienen. Und damit sind wir beim Kern der Sache: 

Dem Honig. Durch den wird all das nach außen getragen. Jedes einzelne Glas Honig ist ein Symbol für die Werte, denen sich MIËLO verschrieben hat. Denn dies ist kein Imkerei-Projekt, sondern eine Bewegung zum Schutz all dessen, was hier lebt und wächst. 

Trotz der Gefahr jetzt endgültig kitschig zu klingen, sag’ ich’s trotzdem: Solche Projekte und die Menschen, die hinter ihnen stehen, sind halt einfach der Grund, warum ich tue, was ich tue. Denn darüber lohnt es sich zu sprechen. 


Panna Cotta mit MIËLO Honig

4 Personen / mittel / 20 Minuten & mindestens 1 Stunde Kühlzeit

300 g Schlagobers
125 ml Milch
1 Vanilleschote ganz
3 EL Honig
6 Blatt Gelatine
250 g Ribisel
 

Schlagobers und Milch in einen tiefen Topf leeren und erhitzen.
Die Vanilleschote vorsichtig mit einem Messer aufschneiden, das Vanillemark herauskratzen
und gemeinsam mit der Schote zur Milch-Schlagobers Mischung hinzugeben. Bei mittlerer
Hitze für ca. 5 Min erhitzen und einmal aufkochen lassen.
Gelatine nach Packungsanweisungen verarbeiten und beifügen.
Vanilleschoten entfernen und Masse in die vorbereiteten Formen füllen.
Im Kühlschrank für 1-2 Stunden fest werden lassen. Mit Ribiseln garnieren

An dieser Stelle ein großes Danke an MIËLO und Astecker für die Zusammenarbeit und das Vertrauen. Save the bees!

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Über Mara

Eine Exil-Salzburgerin und Wahl-Wienerin, die ihr Herz an die kulinarische Vielfalt Österreichs verloren hat. Egal ob beim Nachkochen von Oma's Originalrezepten oder bei neu interpretierten Klassikern - am wichtigsten ist der Genuss! Denn Essen soll nicht nur den Bauch füllen, sondern auch das Herz wärmen.

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