prominenter Flammkuchen auf österreichisch…

Im Deutsch-Unterricht in der Schule hab ich vor langer Zeit einmal gelernt, dass Schlagzeilen, Überschriften und so weiter und so fort immer vor allem Eines können müssen: potentielle LeserInnen zum Lesen des Artikels animieren.
Der Titel des heutigen Beitrags hat ein bisserl was von Illustrierter (siehe: prominenter), ein bisserl Österreichbezug, sprich Chronik (siehe: österreichisch) und zu guter Letzt auch was vom eigentlichen Thema- dem Kochen (siehe Flammkuchen).
Aufgabe erfüllt, hätte ich gesagt.

So, warum aber nun diese ganz subtilen Anspielung auf Zeitungen/Zeitschriften und Co?
As simple as that: Ich bin stolz wie ein Schnitzerl, denn ich hatte vor kurzem meinen ersten Auftritt in einem Print-Medium- dem Cooking Magazin.

Und weil ich eben gar so stolz bin, möchte ich euch das Rezept für meinen Flammkuchen auf Österreichisch, auch Feuerfleck genannt, natürlich nicht vorenthalten. Und ein Foto vom glücklichen Stadtmärchen gibt’s auch noch obendrauf. (Mit der Handy-Kamera geschossen, ihr werdet es mir hoffentlich verzeihen…)

stadtmärchen_cooking_collage


 

flammkuchen_collage

herbstlicher Feuerfleck

Dauer: 40 Minuten
Personen: 2
Schwierigkeit: mittel

Für den Teig
100 g Topfen
100 g Schlagobers
150 g Mehl
jeweils eine Prise Muskat, Salz und Pfeffer

100 g Crème fraiche
100 g Schaffrischkäse
2-3 Kartoffeln (festkochend)
2 säuerliche Äpfel (z.B. Boskoop oder Elstar)
2 rote Zwiebeln
50 g durchwachsener Speck
Salz
schwarzer Pfeffer
(frischer Majoran)

1. Mehl, Topfen, Schlagobers, eine Prise Muskat, sowie Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten- dies funktioniert sowohl mit einer Küchenmaschine, als auch händisch. Den fertigen Teig in Folie wickeln und im Kühlschrank rasten lassen. Währenddessen kann der Belag zubereitet werden.

2. Die Kartoffeln bissfest kochen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Äpfel ebenfalls relativ dünn aufschneiden. Eine Pfanne erhitzen und den Speck darin kurz anbraten. Sobald er leicht Farbe angenommen hat aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Das ausgelassene Fett zum Anbraten der Zwiebeln und Äpfel verwenden. Zuerst die Zwiebeln in der Pfanne anschwitzen und nach kurzer Zeit die Äpfel  hinzufügen. Kurz durchschwenken und vom Herd nehmen. Die Äpfel und Zwiebeln sollte nur kurz angebraten werden um ihren Biss zu behalten.

3. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Fläche ausrollen- keine Sorge, der Fleck darf ruhig Ecken und Kanten haben! Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

4. Nun die Crème fraiche mit dem Schafskäse (und eventuell ein wenig Salz) verrühren und gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Danach die Kartoffelscheiben auflegen und darüber Zwiebel, Äpfel und Speck verteilen.

5. Für 20 Minuten im Ofen backen. Wenn der Fleck an den Rändern leicht gebräunt ist, aus dem Ofen nehmen und mit Majoran und frisch gemahlenem Pfeffer garnieren.

Mahlzeit!

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Über Mara

Eine Exil-Salzburgerin und Wahl-Wienerin, die ihr Herz an die kulinarische Vielfalt Österreichs verloren hat. Egal ob beim Nachkochen von Oma's Originalrezepten oder bei neu interpretierten Klassikern - am wichtigsten ist der Genuss! Denn Essen soll nicht nur den Bauch füllen, sondern auch das Herz wärmen.

Darf's noch etwas sein?

1 Kommentar

  1. 17. November 2015 um 16:15

    Gratulation, liebe Mara!
    Echt ein schöner Beitrag im Cooking und das Rezept schaut soooo gigantisch gut aus, muss ich unbedingt probieren!
    Ich liebe ja Flammkuchen – oder eben Feuerfleck 😉 – in allen Variationen! Der Anblich deiner herbstliche Version lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen….
    Alles Liebe, Maria

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