Rhabarberkompott zum Frühstück

Letzte Woche gab es an dieser Stelle ja eine grundlegend neue Erkenntnis.
Nämlich: Simpel ist sexy. Oder: Endlich ist die Motivation wieder da, also nutz die Gelegenheit.
Deshalb gibt’s diese Woche ein ebenso simples, aber mindestens so gutes Rezept wie in der Vorwoche.
Noch dazu gibt es diesmal eine Premiere hier auf Stadtmärchen. Denn das Märchen macht euch heute Frühstück! Das ist schon ein bisserl’ was Besonderes für mich, denn eigentlich bin ich ja verdammt weit weg davon mich als Frühstücks-Enthusiastin bezeichnen zu können. Ich handle in der Früh immer nach dem Grundsatz: Warum sollte ich X Minuten früher aufstehen um zu frühstücken, wenn ich genau diese X Minuten dazu nutzen könnte, einfach weiterzuschlafen?
Und ja, ich weiß, Frühstück ist gesund und wichtig und sowieso und überhaupt. Aber Schlaf ist, so ganz nebenbei gesagt, auch nicht zu unterschätzen. Hab ich aus sicherer Quelle.

Aber hey, man kommt der allmorgendlichen Nahrungsaufnahme halt doch nicht aus.
Zwecks der Produktivität warad’s gwesen. Damit ich aber trotzdem noch meine vorhin erwähnten X Minuten im Bett verbringen kann, mag ich die Art von Frühstück, die schnell und mit wenig Aufwand zubereitet ist und gut zu Kaffee passt. Denn ohne dem geht’s ja sowieso nicht. Vor allem nicht, wenn mir das Frühstück einige meiner wertvollen X Minuten im Bett raubt. Kompensation nennt man das in der Fachsprache übrigens. Hab ich ebenfalls aus sicherer Quelle.

Deshalb gibt’s heute eben das Rezept für den idealen Begleiter zum morgendlichen Kaffee: Rhabarberkompott mit Joghurt und Granola.
Und weil mein Rhabarberkompott eigentlich fast zu schade ist um es nur zum Frühstück zu essen, hab’ ich hier ein paar kleine Ideen, was man sonst noch damit anstellen könnte:

  • zu jeglicher Art von Eis essen (meine Favoriten: Vanille oder Mohn)
  • in einer Tarte verarbeiten
  • einen Crumble damit backen
  • so tun als ob es Marmelade wäre und auf’s Brot schmieren
  • einfach pur löffeln

Rhabarberkompott

ca. 1/2 kg Rhabarber
Saft einer halben Bio-Zitrone
1 Vanilleschote
4-6 EL brauner Zucker

Den Rhabarber gründlich waschen und in daumengroße Stücke schneiden. In diesem Rezept muss der Rhabarber nicht abgezogen werden, sonst würde das Kompott nur an Farbe verlieren und das wollen wir natürlich vermeiden. Nun die Rhabarberstücke zusammen mit dem Saft einer halben Zitrone, sowie dem Zucker und der ausgekratzten Vanilleschote samt Vanillemark in einen Topf geben. Zum Kochen bringen und für gut 10 Minuten einkochen lassen. Je länger ihr das Kompott köcheln lasst, umso mehr zerfällt der Rhabarber. Das ist aber natürlich Geschmackssache. Nun das Kompott abschmecken und gegebenenfalls ein wenig nachzuckern.

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Über Mara

Eine Exil-Salzburgerin und Wahl-Wienerin, die ihr Herz an die kulinarische Vielfalt Österreichs verloren hat. Egal ob beim Nachkochen von Oma's Originalrezepten oder bei neu interpretierten Klassikern - am wichtigsten ist der Genuss! Denn Essen soll nicht nur den Bauch füllen, sondern auch das Herz wärmen.

Darf's noch etwas sein?

4 Kommentare zu “Rhabarberkompott zum Frühstück

  1. 3. Mai 2016 um 10:24

    Ooooh Mara das ist so perfekt gerade – ivh hab mir heute zum ersten mal rhabarber kauft ohne plan wie und was ich aus dem machen soll und tataaaaa schau ich auf deinen blog und schon wird mein morgendliches Frühstück aufgepeppt! Danke 🙂

    • 3. Mai 2016 um 16:52

      Yay! Das freut mich ganz besonders, liebe Lisa! Gutes Frühstücken, wünsch ich dir! 😉

  2. 3. Mai 2016 um 15:16

    Tolles Rezept 🙂
    Ich bin gerade schwer verliebt in die Kombination Erdbeeren und Rhabarber!!
    Hab damit auch schon leckere Rezepte gezaubert.

    Liebe Grüße,
    Marion

    • 3. Mai 2016 um 16:40

      Liebe Marion, vielen Dank! Ja, Rhabarber und Erdbeeren sind wirklich ein unschlagbares Paar!
      Du hast mir jetzt grad so Lust drauf gemacht, ich glaub ich muss mich jetzt gleich in die Küche stellen und einen Rhabarber-Erdbeer Crumble backen! 😉
      Alles Liebe

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